Samstag, 31. März 2012

Eine kurze Erinnerung

kann ab und an nicht schaden. Zum Beispiel, aus gegebenem Anlass, dass Spaghetti (oder in diesem Fall: Fettuccine) Bolognese wirklich ein Gericht ist, dass man kaum genug wertschätzen kann. Diese Pasta! Diese Sauce! Dieser Parmesan! DIESE KOMBINATION!!



Rezept: Leider schonmal gepostet. Ich bin so langweilig.

Freitag, 30. März 2012

Noch meinen Kindern

...und Kindeskindern werde ich erzählen, wie Mama bzw. Oma mal eine SACHERTORTE gemacht habe - den Eindruck habe ich zumindest nach zwei Wochen, in denen ich immer noch gerne erzähle, wie ich eine SACHERTORTE gemacht habe, wie viele einzelne WASSERBÄDER es dafür gebraucht hat (vier), wie viele Eigelbe (sechs*) wie steif der Eischnee sein musste (absolut steif**), wie ich erst dachte, dass er sich ja gar nicht mit der Schokoladenmampe verrühren ließe, er es dann aber doch getan hat** und wie dick die Schokolade obendruff nachher war (soooooooo dick!).

Dabei war die Torte, wenn man mal ehrlich ist, überhaupt nicht schwer. Also, in der Herstellung.



Ich habe dafür ein Rezept von Welt.de (hört! hört!) verwendet, und mich ausnahmsweise sogar mal beinahe sklavisch daran gehalten. Und so hats geklappt. Abweichungen: Mehr Marmelade, dafür keine Sahne zum Garnieren. Das isses, das Wunderrezept. Und sie war wirklich, wirklich lecker.

*


**


Hab ich schon erzählt, wie viele...? ;-)

Samstag, 24. März 2012

Glasnost und Perestroika,

es grüßt ein russischer Abend, verbracht mit dem übelsten Wodka, aber dafür dem attraktivsten Doktor der Geschichte (Anwesende natürlich ausgenommen!). Und netter Gesellschaft selbstverständlich!

Dienstag, 20. März 2012

Ich bin verliebt!

Mein erster Versuch, eine Romanze mit einer hausgemachten Panzanella anzufangen, endete eher frustrierend. Wir sind nicht einmal Freunde geblieben! Bekanntermaßen können solch tragische Liebschaften aber um so heftiger erneut entfachen - und so sind Panzanella und ich jetzt so glücklich vereint wie, höm, Pyramus und Thisbe?



Wer gleichfach eine neue Liebe entdecken möchte, die sich wundervoll für ein frisches kleines Vergnügen an einem Frühlings-Feierabend eignet, dem sei das folgende Rezept - für 2 Personen - ans Herz gelegt:

* 1 langes Baguettebrötchen oder zwei kleine würfeln, im Ofen 5 Minuten unterm Grill rösten
* 1/2 Gurke,
* 1 kleine gelbe Paprika (oder 1/2 große),
* 2-3 Tomaten
würfeln.
* 2 Stangen Sellerie und
* 1 rote Zwiebel fein in Scheibchen bzw. Ringe schneiden.

Das Salatzeugs miteinander vermischen und
* 2 TL Kapern
* sowie frische Kräuter nach Belieben darüber geben.

Eine Sauce aus
* 3 EL Essig
* 1 TL Senf
* 3 EL Olivenöl
* 1-2 Knoblauchzehen
(mit zweien ist es sehr knoblauchig, also eine Typfrage)
* Pfeffer und Salz
machen, die man in geenauuu der Reihenfolge eins nach dem anderen miteinander verrührt.

Salat, Brot, Sauce gut vermischen, und noch solange ziehen lassen, bis man den Tisch gedeckt, die Brettchen und Messer wieder abgespült, die Hände gewaschen und noch einmal Mails gecheckt hat. Wirklich, das muss ein bisschen ziehen! ;-) Eine Viertelstunde etwa dürfte nicht schaden.

Auf die Frühlingsgefühle!

Sonntag, 18. März 2012

Zurechtgelegt

Dass ich das jetzt zu postende Essen gemacht hab, ist schon etwas länger her - so lange, dass ich gar keine Geschichte mehr dazu erzählen kann ;-) Ich weiß nur noch, dass der Mann im Haus ein ähnliches Rezept auf der großen Rezepteseite entdeckt hatte, das wir mit ein paar Abwandlungen umgesetzt haben: Eine vegetarische Paella.



Für 2 Personen braucht es:
* 1 Zwiebel
* 150 gr. Risottoreis
* 1-2 Knoblauchzehen
* 1 Chilischote
* 1 Paprika
* 1-2 Tomaten
* 1 Handvoll Maiskölbchen
* 1 Handvoll schwarze Oliven
* 1/2 Dose Erbsen
* 1 Handvoll Cashewkerne
* Gemüsebrühe, Kurkuma, Kreuzkümmel


Die Zwiebel schälen und würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebelwürfel dort andünsten. Den Reis hinzugeben, mit Kurkuma und Kreuzkümmel würzen und etwas rühren. Knoblauch hacken, Chilischote mörsern und beides mit verrühren Die Paprika würfeln, hinzugeben. Ebenso die Tomaten. Etwa 400ml. Gemüsebrühe ansetzen, den Reis damit aufgießen und köcheln lassen, bis er bissfest ist (guckt am besten auf eure Reispackung - vielleicht habt ihr ja sogar richtigen Paella-Reis? Ansonsten sicherheitshalber die Brühe nach und nach dazugeben, so dass der Reis immer was zu kochen hat, aber nie ersäuft ;-) ). Die Maiskölbchen halbieren und mit den Oliven, den Erbsen und den Cashewkernen dazugeben. Noch ein paar Minuten vor sich hinköcheln lassen (das Rühren nicht vergessen). Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Ich hab mir dazu einen grünen Salat mit saurer-Sahne-Sauce (saure Sahne, Essig, Öl, ggf. etwas Milch, Pfeffer, Salz, Petersilie und Schnittlauch verrühren) gemacht.

Und: Ich hab lange darüber nachgedacht, warum um Gottes willen Maiskölbchen da rein kommen. Die stechen doch von Stil und Form irgendwie heraus. Beim Essen dann kam mir plötzlich die Erkenntnis: Allegorie! Muscheln, Tintenfischarme und Shrimps! Oliven, halbierte Kölbchen und Cashews!
Naja, vielleicht war es auch nur zu viel Weißwein.